Beratungsstelle

Konflikt- und Suchtberatung

Wir beraten vertraulich Mitarbeiter/innen, die sich an uns wenden, wenn sie Schwierigkeiten mit Konflikten am Arbeitsplatz oder Probleme im Umgang mit Abhängigkeitserkrankungen haben.

Wir verstehen uns als Ansprechpartner für Betroffene, Vorgesetzte, Abteilungsleitungen und alle, die fachliche Hilfe unter Wahrung der Schweigepflicht suchen.

Konfliktberatung

Immer wenn Menschen zusammenleben und zusammenarbeiten, gibt es auch Spannungen, Kränkungen. Die eigene Persönlichkeit, Neigungen und Eigenheiten, Wünsche und Bedürfnisse, freudige oder traurige Gefühle können nicht einfach abgelegt werden, sondern nehmen Einfluss auf die betrieblichen Aufgaben.
 
Wo verschiedene Sichtweisen und Erwartungen zusammenkommen, wo die Anforderungen der Arbeitsaufgabe mit den persönlichen Möglichkeiten und Wünschen kollidieren, wo die betrieblichen Rahmenbedingungen und die Bedürfnisse der Menschen nicht zusammenpassen, gibt es Reibungen und Konflikte. Werden diese nicht angemessen bearbeitet, führt dies zu Stress und zu psychischen oder sozialen Kränkungen. Werden Konflikte nicht frühzeitig bearbeitet, kann daraus Mobbing entstehen.

Nicht die Konflikte sind das Problem, sondern der Umgang damit
 
Ein gestörtes Betriebsklima führt nicht nur zu körperlichen und psychischen Erkrankungen. Es verursacht Kosten durch Fehlzeiten, Reibungsverlusten, Umorganisationen, Ausfälle und Einarbeitungen. Es führt zu innerer Kündigung und zurückgehaltener Verantwortungsbereitschaft und Kreativität.
Weil alle über Mobbing reden, wird der Begriff häufig verwässert. Ein Streit zwischen Kollegen, eine Schikane des Vorgesetzten oder die unverschämte Bemerkung eines Mitarbeiters wird gleich als Mobbing bezeichnet.Unter Mobbing wird eine Konfliktbelastete Kommunikation am Arbeitsplatz unter Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Untergebenen verstanden, bei der die angegriffene Person unterlegen ist und von einer oder einigen Personen systematisch, oft und während längerer Zeit mit dem Ziel und/oder dem Effekt des Ausstoßes aus dem Arbeitsverhältnis direkt oder indirekt angegriffen wird und dies als Diskriminierung empfindet.
Gezielte und systematische Schritte führen am ehesten zum Erfolg. Der Zeit- und Kostenaufwand zahlt sich schnell aus.
 
Die Beratungsstelle berät und erstellt eine Konfliktanalyse, führt Gespräche mit der Gegenpartei und bietet Möglichkeiten zu einem Vermittlungsgespräch an.Weitere Hilfsangebote sind Vermittlung an Psychotherapeuten, Psychologen oder bei rechtlichen Fragen an Rechtsanwälten. Klienten mit abgeschlossener ambulanter oder stationärer Therapie werden weiter danach betreut.Was Sie unbedingt wissen sollten, die Beratungsstelle unterliegt der Schweigepflicht.

Suchtberatung

Abhängigkeit gilt in der Gesellschaft nicht selten als Ausdruck von Charakterschwäche. Die Abhängigkeitserkrankungen und damit verbunden insbesondere der Alkohol- und Medikamentenmissbrauch, stellen ein großes Problem in der heutigen Gesellschaft dar.

Im Verlauf der letzten Jahre hat sich der Umgang mit Alkohol, Medikamenten und anderen psychotropen Substanzen gerade im betrieblichen Bereich verändert. Die neusten Statistiken belegen, dass in Deutschland allein ca. 7-10 % der Arbeitnehmer in den Betrieben alkoholabhängig sind, Verbunden mit dieser Erkrankung sind vielfach auch negative Bilder bzw. Vorurteile, gleichzeitig entsteht bei so genannten Helfern eine Hilflosigkeit in Bezug des Umganges mit dieser Erkrankung.

Jeder Abhängigkeitskranke hat ein Recht auf Hilfe, diese muss

  • ausreichend zur Verfügung stehen
  • erreichbar sein
  • der Lebensrealität entsprechen und
  • möglichst früh ansetzen

Wir bieten Ihnen deshalb unter besonderer Wertschätzung ihrer Person, eine klientenorientierte Beratung sowie engmaschige Vermittlung in eine für Sie akzeptable Behandlungsform an.

Wir bieten
  • Informationen über Abhängigkeitserkrankungen
  • Aufklärung über Entstehung und Auswirkungen von Konflikten
  • Konfliktlösungsmodelle wie Moderation, Mediation
  • Konstruktive Hilfe für suchtgefährdete Mitarbeiter/innen
  • Intensive Vorbereitung
  • Konfliktanalyse
  • Einzelgespräche
  • Teamgespräche
  • Informationen
  • Gespräche und Abklärung der Suchtproblematik
  • Vermittlung und Nachsorge
  • Konfliktmoderation
  • Vermittlung von Psychotherapeuten und Psychologen
  • Bei Rechtsangelegenheiten Vermittlung von Rechtsanwälten
  • Individuelle Therapieplanung für Suchterkrankungen
  • Selbsthilfegruppen und Nachsorgeeinrichtungen
  • Schulungen für Vorgesetzte, deren Vertreter und allen interessierten Personen.

Ihr Ansprechpartner

Jürgen Eufinger
Jürgen Eufinger

Dipl. Sozialwissenschaftler
Sozialtherapeut für Psychosomatik und Abhängigkeitserkrankungen
Bertha Krankenhaus
Maiblumenstraße 5
47229 Duisburg

Tel.: 02065 258-564