Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

Besondere medizinische Behandlungsverfahren

Therapeutische Angebote
  • Einzel- und Gruppentherapie
  • prismatische Balint-Runde
  • Trauma- und Schmerztherapie
  • Sozio- und Milieutherapie
  • Familien- und Paartherapie
  • Tanz- und Bewegungstherapie
  • Kunst- und Gestaltungstherapie
  • Musiktherapie
  • Ergotherapie
  • Entspannungsverfahren (Autogenes Training, progressive  Relaxation, Feldenkrais)
  • medikamentöse Therapie

Darüber hinaus unterstützt unser Sozialdienst die Patienten in Behördenangelegenheiten und bei der Einleitung von ambulanten Hilfsmaßnahmen.

Außerdem halten wir im Rahmen des stationären Aufenthalts auch physikalische Therapie mit Massage, medizinischen Bädern, Krankengymnastik, Freizeit- und Sportangebote (Gymnastik, Schwimmen) für Sie bereit.

Die psychiatrische Tagesklinik

Je nach Schwere der Erkrankung werden in unserer Klinik auch teilstationäre und ambulante Behandlungen durchgeführt. Es ist auch möglich, nach einem stationären Aufenthalt einen weiteren Behandlungsabschnitt in der Tagesklinik oder Ambulanz anzuschließen.

Die Tagesklinik hält 12 Behandlungsplätze für Sie bereit.

Während der tagesklinischen Behandlung sind Therapie und Lebenssituation eng miteinander verbunden. So können im geschützten Rahmen der Tagesklinik erste Therapieschritte und Verhaltensänderungen im eigenen Alltag erprobt und unter therapeutischer Begleitung umgesetzt werden.

Bertha-Krankenhaus
Maiblumenstr. 5
47229 Duisburg-Rheinhausen

Therapiezeiten
Montag bis Freitag 8.00 -16.00 Uhr

Ansprechpartnerin
Bärbel Schmidt
Tel.: 02065 258-318

Die Institutsambulanz

In Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Fachärzten bieten wir ergänzende psychiatrische Hilfen zur Krankheitsbewältigung an. Wir betreiben eine enge Zusammenarbeit mit dem "Sozialpsychiatrischen Dienst" des Gesundheitsamtes und komplementären Einrichtungen wie Sozialpsychiatrische Zentren, um die Therapie immer auf den Behandlungs- und Betreuungsbedarf des Patienten abzustimmen.

Neben dem ärztlichen Gespräch und der medikamentösen Therapie vervollständigen Nachsorge- und Selbsthilfegruppen unser therapeutisches Angebot.

Gesprächsorientierte Angebote

  • ambulante Gesprächsgruppen (offene Gesprächsgruppe für Patienten nach dem Klinikaufenthalt)
  • Familien- und Paargespräche

Freizeitstrukturierende Angebote   

  • Kochgruppe für ambulante Patienten
  • offenes Atelier (bildnerisches Gestalten/freies Malen) Familiengespräch (familientherapeutisch moderierte Gespräche mit Patienten und Angehörigen)
  • Tanztheater (für alle, die Freude an Bewegung und Körperausdruck haben)
  • Offene Abendgruppe
  • Außenaktivitäten (unter anderem Besuch von kulturellen  Veranstaltungen)
  • Sport- und Bewegungsangebote /Gymnastik, Schwimmen, Qi Gong, Feldenkrais)

Erkrankungsspezifische Angebote

  • Psychosegruppe (Gesprächsgruppe für Psychoseerkrankte)
  • Angstgruppe (Gesprächsgruppe für Menschen mit Ängsten)
  • Suchtgruppe (Gesprächsgruppe für Menschen mit  Suchtproblemen)
  • Schmerzbewältigungsgruppe (Trainingsprogramm für Patienten mit  chronischen Schmerzen)
Psychosomatische Station D 16

Die Station D16 wurde für spezielle psychotherapeutisch-medizinische Behandlungsansätze im Rahmen psychosomatischer Erkrankungen eingerichtet. Die Patienten werden von einem multiprofessionellen Team aus Fachärzten, Psychologen, Therapeuten und Pflegekräften auf unserer 20-Betten-Station betreut. Die Umgebung garantiert eine optimale Umsetzung individueller Behandlungspläne und eine kompetente und umfassende medizinisch-psychologisch-psychotherapeutische Betreuung unserer Patienten.

Das Behandlungsangebot der psychosomatischen Station richtet sich an Patienten mit

  • psychosomatischen Erkrankungen
  • neurotischen Erkrankungen
  • Depressionen
  • Angst - und Zwangserkrankungen
  • psychisch bedingten Schmerzzuständen
  • Essstörungen
  • traumatischen Erlebnissen und dissoziativen Störungen (z.B. Unfall- oder Verbrechensopfer)

Im Rahmen unserer speziellen Behandlungsansätze liegt eine weitere Besonderheit in der Einbeziehung von Familie und Partnern in die psychosomatische Therapie. Als eine weitere Neuerung in unserem innovativen Konzept bieten wir kurzzeitpsychotherapeutische Verfahren an. Im Vergleich mit den üblichen Liegezeiten anderer Kliniken können durch tiefenpsychologisch fundierte, kurzzeittherapeutische Verfahren die Behandlungszeiten minimiert werden.

Die Klinik liegt zirka fünf Kilometer vom Stadtzentrum Duisburgs entfernt in unmittelbarer Nähe des Wedauer Sportparks sowie des Naherholungsgebiets "Sechs-Seen-Platte" in ruhiger, waldumgebener Grünlage. Es existieren zahlreiche nahe gelegene Sport-, Erholungs- und andere Freizeitmöglichkeiten, die für die therapiebezogene Aktivitätenplanung nutzbar sind.

Mehrere Buslinien sowie eine nahe gelegene S-Bahn-Station gewährleisten eine sehr gute öffentliche Verkehrsanbindung. Vorteilhaft erweist sich auch die Nähe zur Innenstadt.

Die Klinik liegt im Erdgeschoss eines peripheren Gebäudes der Wedau Kliniken und ist für die Beherbergung von 20 Patienten konzipiert, die überwiegend in großzügig ausgestatteten Zweibett-Komfortzimmern untergebracht sind. Neben einem Gemeinschaftsraum, in dem die Mahlzeiten eingenommen werden und der auch zur Therapie- und Freizeitgestaltung genutzt wird, ist die Station mit einer Patientenküche ausgestattet.

Die psychosomatische Tagesklinik
Eine teilstationäre Behandlung ist alternativ zur stationären Behandlung oder im Anschluss daran möglich. Die Tagesklinik hält 10 Behandlungsplätze für Sie breit.
Therapiezeiten
Montag bis Freitag 8.00 - 16 Uhr
Telefon
0203 733-3255

Psychotraumatologisches Zentrum mit Opferhilfeambulanz

Unser überregionales medizinisch-therapeutisches Zentrum betreut Menschen, die durch Gewalt, ein Unglück oder einen Unfall körperlich und seelisch geschädigt sind. Psychologische und akutmedizinische Behandlung können wir sofort bereitstellen. Die Behandlung findet nach dem "Kölner Modell" statt. Sie ist stationär, teilstationär und ambulant möglich.

Gegründet wurde unsere Opferhilfeambulanz im Jahr 2000. Sie ist Teil des Opferhilfe-Modellprojekts Nordrhein-Westfalen und als regionales Traumazentrum ausgelegt.

Zirka 50.000 Opfer von Gewalttaten werden in Nordrhein-Westfalen pro Jahr bekannt. Doch mit der Tat ist das Martyrium für die Opfer noch nicht vorbei. Neben körperlichen Verletzungen sind es die seelischen Wunden, die besonders "versorgt" werden müssen.  Wir haben diese Einrichtung hier in den Sana Kliniken Duisburg ins Leben gerufen, weil qualifizierte Soforthilfe für die Opfer von Gewalttaten dringend notwendig ist - und weil wir diese Hilfe auch direkt leisten können.

Als Ambulanz sind wir an Werktagen von 8.00 bis 14.00 Uhr telefonisch, anschließend über Anrufbeantworter für Sie erreichbar.

Arbeitsschwerpunkt Psychologische Schmerztherapie

Seit 1998 arbeitet das Bertha-Krankenhaus mit dem

  • „Schmerzzentrum Duisburg-West“
    Praxis Dr. med. Bittel et al.
    Siegfriedstraße 9
    47226 Duisburg

in einem Kooperationsmodell zusammen. Behandelt werden hier Patienten mit chronischen Schmerzerkrankungen, wie zum Beispiel Kopf- und Rückenschmerzen, somatoformen Schmerzstörungen etc. Die Behandlung stützt sich auf folgende drei Pfeiler:

  • Medikamentöse Therapie in Absprache mit dem überweisenden Arzt
  • Psychologische Therapie
    Die psychischen Hintergründe bzw. die Auswirkungen der chronischen Schmerzzustände zu erkennen, verstehen und über entsprechende Behandlungsmaßnahmen, wie Entspannungsverfahren, Verhaltensmodifizierung oder Körpertraining zu korrigieren sind Ziele der psychologischen Schmerztherapie.
  • Physikalische Therapie wie Massagen, Krankengymnastik etc.